Deutschland steigert Wettbewerbsfähigkeit

Bundesregierung, Pressemitteilung vom 04.09.2013

Dank der Innovationsfähigkeit der deutschen Unternehmen steigt Deutschland vom sechsten auf den vierten Platz der wettbewerbsfähigsten Staaten weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt der Wettbewerbsindex 2013 des Weltwirtschaftsforums in Genf.

"Deutschland hat weiter an Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft gewonnen. Das ist eine erfreuliche Nachricht", so Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Damit bestätige das World Economic Forum den wirtschaftspolitischen Erfolg der Bundesregierung. "Der Bericht würdigt insbesondere die hohe Flexibilität der deutschen Wirtschaft, den intensiven Wettbewerb auf unseren Produktmärkten und unsere ausgezeichnete Infrastruktur", so Rösler.

Deutschland überzeugt die Experten insbesondere durch seine Verkehrsinfrastruktur, den starken Wettbewerb und die Innovationskraft der Unternehmen. "Deutsche Unternehmen gehören zu den innovativsten in der Welt", heißt es in dem Bericht."

Sie geben viel Geld für Forschung und Entwicklung aus und zeigen eine hohe Innovationskapazität – Eigenschaften, die durch die breiten Möglichkeiten ergänzt werden, die modernsten Technologien in die Firmen zu bringen", schreiben die Autoren.

Deutschland vor den USA
Darüber hinaus habe die Qualität in der Forschung zugenommen ebenso wie das Angebot an Forschern und Ingenieuren. Ein großes Plus in der deutschen Wettbewerbsfähigkeit stelle auch das Ausbildungssystem dar. Die Achillesferse bleibe der nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) zu stark regulierte Arbeitsmarkt.

Im jährlichen Wettbewerbsbericht des WEF rückte die Bundesrepublik um zwei Ränge nach vorn auf den vierten Platz. Sie tauschte damit den Platz mit Schweden.

Das Spitzentrio besteht unverändert aus der Schweiz, Singapur und Finnland. Die Vereinigten Staaten verbesserten sich von Rang 7 auf Rang 5. Grund zur Sorge bietet nach Ansicht der WEF-Experten das erneut schlechte Abschneiden einiger südeuropäischer Länder. Spanien schlägt sich noch am besten mit Platz 35, gefolgt von Italien (Platz 49) und Portugal (Platz 51).

Quelle: Bundesregierung