Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,3 % gestiegen

Eurostat, Pressemitteilung vom 03.09.2013

Im Juli 2013 stiegen die Erzeugerpreise der Industrie, im Vergleich zum Juni 2013, im Euroraum (ER17) um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juni blieben die Preise in beiden Gebieten stabil.

Im Juli 2013 erhöhten sich die Erzeugerpreise der Industrie, im Vergleich zum Juli 2012, im Euroraum um 0,2 % und in der EU28 um 0,7 %.

Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Juni 2013 blieben die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juli 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 stabil. Die Preise im Energiesektor stiegen im Euroraum um 0,8 % und in der EU28 um 1,2 %. In beiden Gebieten erhöhten sich Verbrauchsgüter um 0,2 %, während Investitionsgüter stabil blieben. Gebrauchsgüter verringerten sich im Euroraum um 0,1 % und blieben in der EU28 stabil. In beiden Gebieten nahmen Vorleistungsgüter um 0,2 % ab.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes im Vereinigten Königreich (+1,9 %), in Griechenland (+0,9 %), den Niederlanden (+0,7 %), Spanien und Portugal (je +0,5 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Estland (-5,0 %), der Slowakei (-0,5 %), Zypern (-0,4 %) und Kroatien (-0,3 %).

Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum Juli 2012 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juli 2013 im Euroraum um 0,6 % und in der EU28 um 0,8 %. Verbrauchsgüter erhöhten sich um 2,2 % bzw. 2,4 %.

Gebrauchsgüter stiegen im Euroraum um 0,6 % und in der EU28 um 0,4 %. Investitionsgüter verteuerten sich um 0,5 % bzw. 0,6 %. Die Preise im Energiesektor verringerten sich im Euroraum um 0,6 %, stiegen aber in der EU28 um 0,3 %. Vorleistungsgüter fielen um 0,5 % bzw. 0,4 %.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Estland (+8,4 %), Dänemark (+5,1 %) und dem Vereinigten Königreich (+4,4 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Zypern (-2,3 %), Bulgarien (-1,8 %) und Litauen (-1,4 %).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

Quelle: Eurostat