Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum und in der EU27 stabil

Eurostat, Pressemitteilung vom 02.08.2013

Der Erzeugerpreisindex der Industrie blieb im Juni 2013 im Vergleich zum Vormonat sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 stabil, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Mai fielen die Preise in beiden Gebieten um 0,3 %.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stiegen die Erzeugerpreise der Industrie im Juni 2013 im Euroraum um 0,3 % und in der EU27 um 0,6 %.

Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat blieben die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juni 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 stabil. In beiden Gebieten verringerten sich Vorleistungsgüter um 0,2 %, Gebrauchsgüter blieben stabil und Verbrauchsgüter stiegen um 0,3 % an. Die Preise im Energiesektor sowie für Investitionsgüter blieben im Euroraum stabil und nahmen in der EU27 um 0,1 % zu.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, blieben die Preise in Deutschland, Spanien, Zypern, Rumänien, Slowenien und Finnland stabil. Die höchsten Anstiege des Gesamtindexes wurden in Estland (+6,7 %), Dänemark (+0,5 %), Italien und Malta (je +0,4 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Litauen (-0,8 %), den Niederlanden (-0,4 %), Lettland, Österreich und dem Vereinigten Königreich (je -0,3 %).

Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum Juni 2012 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Juni 2013 im Euroraum um 0,6 % und in der EU27 um 0,7 %. Verbrauchsgüter erhöhten sich um 2,3 % bzw. 2,4 %. Gebrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 0,7 % und in der EU27 um 0,5 %. In beiden Gebieten stiegen Investitionsgüter um 0,6 % an, während Vorleistungsgüter um 0,4 % fielen. Die Preise im Energiesektor verringerten sich im Euroraum um 0,6 % und blieben in der EU27 stabil.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Estland (+14,2 %), Rumänien (+4,9 %) und Dänemark (+3,6 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Zypern (-2,1 %), Polen (-1,3 %) und Schweden (-1,2 %).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

Quelle: Eurostat