Industrieproduktion im Euroraum um 0,7 % gestiegen

Eurostat, Pressemitteilung vom 13.08.2013

Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im Juni 2013 gegenüber Mai 2013 im Euroraum (ER17) um 0,7 % und in der EU27 um 0,9 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Mai nahm die Produktion um 0,2 % bzw. 0,4 % ab.

Gegenüber Juni 2012 erhöhte sich die Industrieproduktion im Juni 2013 im Euroraum um 0,3 % und in der EU27 um 0,4 %.

Monatsvergleich
Gegenüber Mai 2013 stieg die Produktion von Gebrauchsgütern im Juni 2013 im Euroraum um 4,9 % und in der EU27 um 4,2 %. Die Produktion von Investitionsgütern nahm in beiden Gebieten um 2,5 % zu. Die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich im Euroraum um 0,5 % und in der EU27 um 0,8 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging um 0,6 % bzw. 0,3 % zurück. Die Produktion im Energiesektor fiel im Euroraum um 1,6 % und in der EU27 um 1,3 %.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten vierzehn Mitgliedstaaten eine ansteigende und acht eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+8,7 %), Rumänien (+5,7 %), Polen (+3,1 %) sowie Deutschland und Griechenland (je +2,5 %) und die stärksten Rückgänge die Niederlande (-4,1 %), Portugal (-2,8 %) und Frankreich (-1,5 %).

Jahresvergleich
Gegenüber Juni 2012 erhöhte sich die Produktion von Investitionsgütern im Juni 2013 im Euroraum um 3,3 % und in der EU27 um 3,2 %. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel im Euroraum um 1,0 % und stieg in der EU27 um 0,1 % an. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging um 1,1 % bzw. 0,5 % zurück. Die Produktion von Vorleistungsgütern verringerte sich im Euroraum um 1,3 % und in der EU27 um 0,7 %. Die Produktion im Energiesektor nahm um 1,7 % bzw. 2,9 % ab.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten elf eine ansteigende und elf eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege meldeten Rumänien (+9,6 %), Polen (+5,3 %) und Estland (+4,7 %) und die stärksten Rückgänge Finnland (-5,9 %), Bulgarien (-4,4 %) und die Tschechische Republik (-3,0 %).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

Quelle: Eurostat