Aktuelles

Vertrauensvolle digitale Kommunikation

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 27.12.2023

Für eine vertrauensvolle digitale Kommunikation ist es nach Ansicht der Bundesregierung wichtig, dass sich beide Seiten gegenseitig authentifizieren können. Dazu sei der sichere Einsatz digitaler Identitäten notwendig, heißt es in der Antwort (20/9824) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/9468) der Unionsfraktion. Um die Überidentifizierung von Nutzern zu vermeiden, müsse die Preisgabe persönlicher Daten auf ein Minimum beschränkt werden. Bei der Online-Ausweisfunktion müsse der Diensteanbieter hierfür dem Nutzer ein Berechtigungszertifikat übermitteln, welches die Identität des Anbieters nachweise und über die angefragten Daten aufkläre.

Um ein Zertifikat zu beantragen, müsse der Anbieter gegenüber der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate erläutern, zu welchem Zweck er die personenbezogenen Daten verarbeiten müsse, heißt es in der Antwort weiter. Zusätzlich werde bei der Online-Ausweisfunktion die Authentizität der übermittelten Daten garantiert, ohne dass diese mit einer digitalen Signatur versehen sein müssten. In der Diskussion über die Novellierung der Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS-Verordnung) würden derzeit mehrere Lösungsoptionen diskutiert.

Quelle: Deutscher Bundestag, hib-Nr. 966

Dieser Artikel erschien auf https://www.datev-magazin.de/?p=114591

Inhalt